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Verfahren

PRP-Eigenbluttherapie

Regeneration mit körpereigenen Wachstumsfaktoren — ohne chemische Zusätze.

Was ist die PRP-Therapie?

PRP steht für Platelet Rich Plasma — plättchenreiches Blutplasma. Aus einer kleinen Blutprobe werden die Blutplättchen (Thrombozyten) konzentriert und gezielt in das gereizte Gewebe injiziert.

Die in den Blutplättchen enthaltenen Wachstumsfaktoren regen die körpereigenen Heilungs- und Regenerationsprozesse an. Da ausschliesslich Ihre eigenen Substanzen verwendet werden, ist das Verfahren besonders gut verträglich.

PRP-Eigenbluttherapie – Schmerzzentrum Olten

Wann diese Behandlung sinnvoll ist

  • Arthrose an Knie, Hüfte oder Schulter
  • Sehnenreizungen (Tennisellenbogen, Achillessehne, Patellarsehne)
  • Subakromialsyndrom an der Schulter
  • Plantarfasziitis und Fersensporn
  • Bestimmte Bandverletzungen (z. B. Sprunggelenk)
  • Knorpelschäden in frühen Stadien

Ob PRP in Ihrem Fall sinnvoll ist, hängt von Diagnose, Stadium und Begleitumständen ab. Das klären wir gemeinsam vorab.

Wie die Behandlung abläuft

Die gesamte Behandlung erfolgt ambulant in einer einzigen Sitzung von etwa 30–45 Minuten:

  1. Blutentnahme aus der Armvene (10–15 ml, wie bei einer Routine-Blutuntersuchung)
  2. Aufbereitung im geschlossenen Spritzensystem (Zentrifugation)
  3. Injektion des konzentrierten PRP unter Ultraschallkontrolle in das Zielgewebe
  4. Kurze Nachbeobachtung

In den ersten 24–48 Stunden ist eine leichte Reizung an der Injektionsstelle möglich. Anschliessend nehmen Sie Ihren Alltag wieder auf.

Wirkung und Grenzen

Die Wirkung tritt nicht sofort ein. Sie baut sich über Wochen auf, da der Heilungsprozess Zeit braucht. Häufig sind 1–3 Behandlungen im Abstand von einigen Wochen sinnvoll.

PRP ist keine Wunderlösung. Bei fortgeschrittener Arthrose oder schweren strukturellen Schäden sind die Erwartungen entsprechend zu kalibrieren. Bei passender Indikation jedoch häufig eine schonende und wirkungsvolle Alternative zur reinen Symptombehandlung.

Sicherheit und Verträglichkeit

Da körpereigene Substanzen verwendet werden, gibt es kein Risiko für allergische Reaktionen oder Unverträglichkeiten. Die Aufbereitung im geschlossenen System reduziert das Infektionsrisiko auf ein Minimum.

Häufige Fragen

Wie schnell wirkt PRP?

Die Wirkung baut sich über vier bis acht Wochen auf. Geduld lohnt sich.

Wie oft muss ich kommen?

Je nach Befund 1–3 Behandlungen im Abstand von 2–4 Wochen.

Ist PRP besser als Cortison?

Es wirkt anders. Cortison wirkt entzündungshemmend und schnell, PRP regenerativ und langsamer. Welches Verfahren passt, hängt von der Diagnose ab.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

PRP ist keine Pflichtleistung der Grundversicherung. Die Kosten klären wir transparent vorab.

Termine werden durch unser Sekretariat koordiniert.