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Nervenschmerzen / Ischias

Der Ischiasnerv — der bekannteste Nerv des Körpers. Präzise abklären, gezielt behandeln.

Der Ischiasnerv: Ein Nerv, den fast jeder kennt

Der Nervus ischiadicus — der Ischiasnerv — ist der längste und dickste Nerv des menschlichen Körpers. Er zieht vom Rücken durch das Gesäss, die Rückseite des Oberschenkels bis in den Unterschenkel und Fuss. Kaum jemand bleibt im Laufe des Lebens von ihm vollständig verschont: Schmerzen, die ins Bein ausstrahlen, Kribbeln, Taubheit oder Schwäche im Bein sind typische Zeichen, dass dieser Nerv unter Druck steht oder gereizt ist.

Nervenschmerzen (neuropathische Schmerzen) unterscheiden sich von anderen Schmerzformen: Sie brennen, stechen oder fühlen sich wie Stromstösse an — und sie strahlen oft entlang der Nervenbahn aus, weit weg vom eigentlichen Ursprung des Problems.

Nervenschmerzen / Ischias – Schmerzzentrum Olten

Häufige Ursachen

  • Bandscheibenvorfall — Druck auf eine Nervenwurzel im Lendenbereich, oft mit Ausstrahlung ins Bein
  • Spinalkanalstenose — Einengung des Wirbelkanals, häufig bei älteren Patienten
  • Piriformis-Syndrom — Reizung des Ischiasnervs durch den Piriformis-Muskel im Gesäss
  • Facettengelenk-Reizung — Irritation der kleinen Wirbelgelenke mit ausstrahlenden Beschwerden
  • Iliosakralgelenk-Dysfunktion — Beschwerden am Kreuz-Darmbein-Gelenk mit Ausstrahlung
  • Diabetische Neuropathie — Nervenschäden durch Diabetes, oft symmetrisch in beiden Beinen
  • Zervikale Radikulopathie — Nervenwurzelreizung im Halsbereich mit Ausstrahlung in den Arm

Wann eine Abklärung sinnvoll ist

  • Schmerzen, die vom Rücken oder Gesäss ins Bein ausstrahlen
  • Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Schwäche im Bein oder Arm
  • Brennende oder schiessende Schmerzen entlang eines Beins
  • Beschwerden, die beim Sitzen oder Husten stärker werden
  • Schmerzen, die länger als vier bis sechs Wochen anhalten

Achtung — sofortige Abklärung erforderlich bei: Lähmungserscheinungen im Bein, Blasen- oder Mastdarmstörungen (unkontrollierter Harn- oder Stuhlabgang) oder rasch zunehmender Schwäche. Diese Zeichen können auf einen medizinischen Notfall hinweisen.

Wie ich vorgehe

Im Erstgespräch erfasse ich die genaue Ausbreitung der Beschwerden, untersuche die Nervenfunktion gezielt und beziehe vorhandene Bildgebung (MRT, Röntgen) ein. Ziel ist eine klare Diagnose: Welcher Nerv ist betroffen? Wo liegt der Ursprung? Was drückt?

Je nach Befund stehen verschiedene Behandlungswege zur Verfügung:

Wenn ein chirurgischer Eingriff notwendig ist, erkenne ich das ebenfalls und vermittle Sie an erfahrene Wirbelsäulenchirurgen.

Termin vereinbaren: Telefonisch unter 062 212 12 00 oder über das Kontaktformular. Mo–Mi, Fr 08:00–12:00 / 13:30–17:00.

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