Beschwerdebild
Gelenkschmerzen
Schulter, Knie, Hüfte, Hand, Fuss — präzise Diagnostik und nicht-operative Behandlung.
Was steht hinter Gelenkschmerzen?
Gelenkschmerzen können viele Ursachen haben — von Überlastung und Reizung über Sehnen- und Schleimbeutelentzündungen bis zu Arthrose. Eine präzise Diagnose ist die Grundlage jeder sinnvollen Behandlung. Erst wenn klar ist, was schmerzt und warum, lässt sich gezielt therapieren.
Wann eine Abklärung sinnvoll ist
- Anhaltende oder wiederkehrende Gelenkbeschwerden
- Schmerzen, die nachts auftreten oder den Schlaf stören
- Schwellung, Wärmegefühl oder Bewegungseinschränkung
- Schmerzen nach einer Verletzung
- Beschwerden, die sich trotz Schonung nicht bessern
- Funktionseinschränkungen im Alltag oder Sport
Häufig betroffen sind Schulter (Frozen Shoulder, Impingement), Knie (Meniskus, Arthrose), Hüfte, Sprunggelenk, Hand und Ellbogen (Tennis- und Golferellenbogen).
Wie ich vorgehe
Im Erstgespräch erfasse ich die Vorgeschichte, untersuche das betroffene Gelenk gezielt und nutze — wo sinnvoll — das Ultraschallgerät zur direkten Beurteilung von Sehnen, Bändern und Gelenkstrukturen. Bei Bedarf veranlasse ich ergänzende Bildgebung. Behandlungsoptionen je nach Befund:
- Physiotherapeutische Begleitung in Kooperation mit erfahrenen Partnerpraxen
- Ultraschallgesteuerte Infiltration in Gelenk, Sehne oder Schleimbeutel
- PRP-Eigenbluttherapie zur Regenerationsunterstützung
- High-Power-Lasertherapie bei chronischen Reizzuständen
- Manuelle Medizin
Wirkung und Grenzen
Viele Gelenkbeschwerden lassen sich konservativ und interventionell deutlich bessern. Bei fortgeschrittener Arthrose oder strukturellen Schäden kann eine operative Versorgung notwendig werden — diese Indikation stelle ich seriös und in Abstimmung mit Ihnen.
Sicherheit und Verträglichkeit
Gelenkinfiltrationen unter Ultraschallkontrolle sind präzise und gut verträglich. Die wenigen möglichen Nebenwirkungen werden vor jeder Behandlung besprochen.
Häufige Fragen
Hilft eine Spritze ins Gelenk wirklich?
Wenn die Diagnose stimmt und das Verfahren passt: ja. Mit ultraschallgesteuerter Technik wird das Medikament dort platziert, wo es wirken soll — nicht „irgendwo" im Gelenk.
Was ist der Unterschied zwischen Cortison und PRP?
Cortison wirkt entzündungshemmend, PRP regenerativ. Welche Variante sinnvoll ist, hängt von der Diagnose ab.
Was kann ich selbst tun?
Bewegung im verträglichen Rahmen, gezielte Physiotherapie, Anpassung der Belastung. Konkrete Empfehlungen gebe ich individuell.
Kontaktaufnahme: Termine vereinbaren Sie telefonisch unter 062 212 12 00 oder über das Kontaktformular. Eine Online-Buchung bieten wir bewusst nicht an.